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Filme über Autismus

Ben X

Der 16-jährige Ben leidet an einer autistischen Störung. Dies führt dazu, dass er von seinen Mitschülern gepiesackt und gequält wird.

Er flüchtet sich in seine Onlinewelt, in der er am Liebsten seine Zeit mit dem Rollenspiel Archlord verbringt. Stundenlang hält er sich dort auf, er ist ein guter Spieler. In dieser virtuellen Welt lernt er auch Scarlite kennen, ein gleichaltriges Mädchen, gegen das er gerne antritt.

Eines Tages spitzen sich die Dinge zu: Seine Klassenkameraden zwingen ihn zu strippen, filmen dies und stellen es ins Internet und Scarlite will Ben im richtigen Leben treffen. Ben hält sein Leben nicht mehr aus ....

Der Film schafft es, dem Zuschauer die bizarre Krankheit Autismus spür- und begreifbar zu machen. Gleichzeitig ist die Story spannend wie ein Krimi, extrem anrührend und filmisch brillant erzählt. Ein echtes Erlebnis!



Mozart und der Wal

Der Film erzählt die Geschichte zweier autistischer Menschen, die vom Asperger-Syndrom betroffen sind. Donald (Josh Hartnett) ist studierter Mathematiker und jobbt als Taxifahrer. Isabelle (Radha Mitchell) ist Musikerin und Malerin, sie arbeitet in einem Friseursalon. Als Isabelle zu der von Donald gegründeten Selbsthilfegruppe stößt und sie sich vorsichtig annähern, wird das Leben der zwei gegensätzlichen Charaktere im Folgenden völlig durcheinander gewirbelt und ihre Beziehung auf eine schwierige Probe gestellt: Der zurückhaltende Donald verbirgt sein Dasein als Autist in der Öffentlichkeit und will sich lieber mehr der Gesellschaft anpassen. Isabelle hingegen ist mit ihrer extrovertierten Eigenart und ihrer Ehrlichkeit (mit der sie andere auch oft verletzt) ganz zufrieden und sucht die Akzeptanz für ihr Dasein.



Snow Cake

Film des britischen Regisseurs Marc Evans aus dem Jahr 2005. Das Drama basiert auf einem Original-Drehbuch von Angela Pell (Mutter eines autistischen Kind). Mit Sigourney Weaver, Alan Rickman und Carri-Anne Moss.
Der in Ontario lebende Engländer Alex Hughes hat vor Jahren seinen Sohn verloren. Eines Tages nimmt er die 19-jährige Anhalterin Vivienne in seinem Auto mit, die nach Hause zu ihrer Mutter Linda möchte. Auf der Fahrt kommt es zu einem schweren Unfall, als Alex' Auto von einem LKW gerammt wird. Vivienne ist sofort tot. Alex, der, als das Unglück geschieht, immer noch unter dem Trauma des Verlustes seines Sohnes steht, möchte Linda die Nachricht vom Tod der Tochter persönlich überbringen.
Er besucht sie in dem kleinen Ort und stellt fest, dass Linda die Nachricht irritierend gefasst aufnimmt. Nach und nach wird ihm klar: Linda hat das Asperger-Syndrom, eine Form von Autismus. Sie nimmt viele Dinge anders wahr als andere Menschen, fühlt einiges intensiver, anderes scheinbar gar nicht. Sie bittet Alex spontan, bei ihr einzuziehen, denn sie braucht jemanden, der Viviennens Aufgaben in ihrem Leben verrichten kann. Alex bleibt einige Tage bei ihr, organisiert die Beerdigung und lernt in dieser Zeit das in vielen Bereichen ungewöhnliche Leben einer Autistin kennen.
Gleichzeitig kommt er Lindas Nachbarin Maggie näher, an der auch der Polizist Clyde interessiert ist. Dieser empfindet Alex als Nebenbuhler und so versucht er über den fremden Mann Informationen zu bekommen und stellt fest, dass Alex aufgrund eines Totschlagdeliktes im Gefängnis saß. Maggie stört dies jedoch nicht und über die beiden Frauen, Maggie und Linda, bekommt Alex einen neuen Zugang zu den tragischen Erlebnissen seines eigenen Lebens.



Ihr Name ist Sabine

"Elle s'appelle Sabine" F 2007, Sandrine Bonnaire 85 min. "Sabine und Sandrine Bonnaire sind Schwestern. Sabine ist Autistin. Sandrine dagegen gehört zu den großen Stars am Kinohimmel. Ihre erste Arbeit als Regisseurin hat sie ganz ihrer Schwester gewidmet. Ihr Film erzählt, wie das ursprünglich quirlige Mädchen in eine emotionale Krise stürzt und in die Psychiatrie eingewiesen wird. Sabine wird massiv mit Psychopharmaka behandelt – fünf Jahre lang. Danach sind ihre kreativen Fähigkeiten und persönliche Ausdruckskraft nahezu zerstört. Heute lebt sie in einer Wohngruppe in der französischen Provinz, die mit Hilfe ihrer Schwester aufgebaut wurde. Hier lernt Sabine neu leben."



Der kalte Himmel (Teil I und II) - als DVD erhältlich

Teil I

Hallertau, 1967. Der sechsjährige Felix (gespielt von den Zwillingen Marc und Eric Hermann), Sohn des einfachen Hopfenbauers Paul (Marcus Mittermeier), ist ein introvertierter Einzelgänger. Allein für sich lauscht er dem Radio und kennt alle Wetterberichte des vergangenen Jahres auswendig. Kaum jemand ahnt, dass der Sonderling auf seine Weise hochintelligent ist: Felix hat eine große Vorliebe für Zahlen, kann blitzschnell Kopfrechnen, obwohl es ihm niemand beibrachte. Bei seiner Einschulung scheitert er jedoch an den einfachsten Aufgaben. Er kann nicht still sitzen und versteht nicht, was die Lehrerin von ihm will.

In den Augen anderer Eltern ist er schlecht erzogen, der Rektor (Michael Lerchenberg) will ihn auf die Hilfsschule schicken, und die abergläubische Großmutter (Monika Baumgartner) organisiert mit dem Dorfpfarrer (Heinz-Josef Braun) gar eine Teufelsaustreibung. Allein seine Mutter Marie (Christine Neubauer) stemmt sich gegen diese Wand der Ablehnung, denn sie ahnt, dass ihr Felix weder besessen noch schwachsinnig ist. Ermutigt von der neuen Kantorin Alex (Natascha Paulick), mit der ein Vorbote der kommenden Studentenrevolte in den verschlafenen Ort kommt, lässt sie ihren Sohn von einem Münchener Spezialisten untersuchen. Doch der rückständige Psychiater (Dietrich Hollinderbäumer) präsentiert Felix seinen Studenten als Paradebeispiel für "frühkindliche Schizophrenie".

Maries letzte Hoffnung ist der junge Kinder- und Jugendpsychiater Niklas Cromer (Tim Bergmann). Trotz großer Bedenken ihres Mannes, der sich für den Hof finanziell übernommen hat, reist Marie mit Felix nach Berlin, wo der idealistische Facharzt das rätselhafte Verhalten des Jungen genauer untersuchen will.

Teil II

Marie ist mit Felix bei dem engagierten Arzt Niklas Cromer in Berlin angekommen. Da die Behandlung nicht von der Krankenkasse getragen wird, nimmt Marie einen Job als Bedienung in einem Nachtlokal an, um die enormen Kosten stemmen zu können. Während ihrer Abwesenheit stellt Felix das gemietete Zimmer auf den Kopf, sodass Marie rasch wieder auf der Straße sitzt.

Retter in der Not ist ihre Freundin Alex (Natascha Paulick), die den beiden ein freies Zimmer in ihrer Berliner Wohngemeinschaft vermittelt. Das entspannte Zusammenleben mit antiautoritär erzogenen Kindern tut Felix gut. Der Junge blüht auf wie nie zuvor, wodurch auch die Behandlung Fortschritte macht. Allmählich gewinnt Niklas das Vertrauen des verschlossenen Kindes. Der Psychiater findet heraus, dass Felix ein mathematisches Genie ist. Er bewegt sich in einer abstrakten Welt aus Zahlen und Tönen. Gefühle und Denken anderer Menschen bleiben ihm aber womöglich immer verschlossen. Nach dieser zwiespältigen Prognose sieht Marie keinen Sinn mehr in einer Fortführung der Behandlung. Doch Niklas überzeugt sie davon, die Besonderheit ihres Sohnes zu akzeptieren.

Das freizügige Leben inmitten der aufkeimenden Studentenunruhen geht auch an der bayerischen Hopfenbäuerin nicht spurlos vorüber. Als ihr Mann Paul (Marcus Mittermeier) nach Berlin kommt, um seine Frau nach Hause zu holen, steht Marie vor einer schweren Entscheidung.



Reportagen / Dokumentationen

Hilfe bei Autismus? - ARTE (2012)

Autismus ist die Entwicklungsstörung mit der höchsten Verbreitungsrate in der industrialisierten Welt. In den letzten 20 Jahren hat sich die Inzidenz, also die Zahl der Neuerkrankungen, um 600 Prozent erhöht. Das ist trotz zweifelsohne verfeinerter Diagnoseverfahren eine schockierende Entwicklung. Die Wissenschaft scheint dafür keine Erklärung zu finden. Dennoch kristallisiert sich heraus, dass Autismus vor allem durch das Umfeld ausgelöst wird, also nicht erblich bedingt ist. Kinder reagieren offenbar auf die oft ungesunde und belastende Lebensführung in modernen Gesellschaften. Einige Wissenschaftler sehen in diesem Phänomen ein Alarmsignal und mahnen zum Umdenken. Außerdem wurde festgestellt, dass 70 Prozent der autistischen Kinder an schwerwiegenden Magen-Darm-Störungen leiden. Dieser Zusammenhang hat eine Gruppe von Mikrobiologen veranlasst, ihre Forschung auf den Verdauungstrakt betroffener Kinder auszurichten. Die Dokumentation beleuchtet die neue Theorie einer bakteriellen Ursache für Autismus. Neben laufenden Forschungsarbeiten in Kanada, den USA, England, Norwegen und Schweden zeigt die Dokumentation auch die Lebensgeschichte zweier starker Mütter mit autistischen Söhnen. Die eine ist aus Somalia nach Kanada eingewandert und hat ihren Fall in den Dienst der Wissenschaft gestellt hat: Die Forscher wollen herausfinden, warum bei eingewanderten Somalis gehäuft Fälle von Autismus auftreten. Die andere Mutter war es leid, die Ärzte sagen zu hören: "Gegen Autismus kann man nichts unternehmen". Ihre bewegenden privaten Filmaufnahmen zeigen, dass die vorübergehende experimentelle Behandlung der Darmflora ihres Sohnes deutliche Fortschritte brachte: Er lernte sprechen und spielen und nahm mehr am Familienleben teil.



Autismus - Eine andere Sichtweise ? - bei Youtube.com



Expedition ins Gehirn – Eine Reise in die mysteriöse Welt der Superbegabten - als DVD erhältlich

Sie rechnen die dreiundreißigste Potenz einer zweistelligen Zahl sekundenschnell im Kopf aus, speichern Tausende von Büchern in ihrem Gehirn oder zeichnen Stadtpanoramen aus dem Gedächtnis: die Superbegabten, die sogenannten Savants. Woher kommt dieses unglaubliche Wissen? Steckt etwas davon in jedem von uns? Können wir Normalhirne, diese schlafenden Fähigkeiten wecken und anzapfen?

Spendenkonto

Um die Arbeit mit und für Autisten leisten zu können braucht es nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen und bitten Sie um Unterstützung. Auf Anfrage stellen wir auch eine Spendenquittung aus.

autismus Ostthüringen e.V.
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Sparkasse Gera-Greiz

Vielen herzlichen Dank!